Chronik eines Traditionsfahrzeuges der Feldjäger in Berlin


Der Trabant vom Typ 601-S wurde im Laufe des Jahres 1993 durch das Unteroffizierskorps der damaligen Feldjägerkompanie Berlin angeschafft. Das Fahrzeug sollte als Traditionsfahrzeug der Feldjäger für den Standort Berlin und als Symbol für die Kameradschaft in der Armee der Einheit gelten.

Mit viel Liebe zum Detailwurde wurde in den Folgenden Jahren in Eigenleistung der Kameraden dieses Fahrzeug restauriert, gepflegt und somit am Leben erhalten. Auch heute kommt der Trabi für besondere Ereignisse zum Einsatz.Die Fahrt mit diesem Fahrzeug ist dabei immer als Gag zu verstehen. Mercedes kann jeder, doch Trabant kann nur die 1./Feldjägerregiment 1, die für dieses Fahrzeug die Verantwortung übernommen hat. Dieser Ausspruch vom Regimentskommandeur anlässlich eines Appells gibt den Stellenwert wieder, den dieses Fahrzeug bei den Angehörigen der Kompanie hat.

Hier ist insbesondere Hauptfeldwebel Martin Lockingen zu verdanken, dass dieser Trabi die Oldtimerzulassung erhalten hat und nun die Fahrten mit ihm nicht mehr am Kasernentor enden müssen.

Beim Besuch des Feldjägerführers der Bundeswehr, Brigadegeneral Schnittker, wurde ihm dieses Fahrzeug vom Hauptfeldwebel Lockingen vorgestellt.

So kommt dieser Trabi bei Pensionierungen, Auslandsgestellungen, Berufssoldatenernennungen, bedeutsamen Beförderungen und Versetzungen regelmäßig zum Einsatz. Bei der Nutzung, Wartung und Pflege steht an erster Stelle jedoch die Aufrechterhaltung der standortgebundenen Tradition, diese schließt vor allem die in Berlin beheimateten Kompanien (1./, 2./, 3./ und 13./) ein, über dies steht er jedoch auch weiteren interessierten Kompanien zur Verfügung.

 



Brigadegeneral Schnittker und Hauptfeldwebel Lockingen

am Fahrzeug


Hauptfeldwebel Lockingen am Trabant




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