Kameradschaftsabend in der Zitadelle Spandau

Am 09. November trafen sich Mitglieder und Gäste des Ortsverbandes Berlin in der Schänke der Zitadelle Spandau zur letzten Veranstaltung des Jahres 2018. Auf derselben Havelinsel, welche heute die Zitadelle der Festung Spandau ziert, stand einst das Schloss "Spandow". Urkundlich wird dieses Schloss bereits 1229 erwähnt. 1557 fasste Kurfürst Jochachim II. den Entschluss, das Schloss in eine Festung umzuwandeln. Schon unter dem Kurfürsten Johann Georg, besonders aber unter seinen Nachfolgern, dienten die Kasematten der Zitadelle als Gefängnis für Staatsverbrecher. Als ältestes historisches Festungswerk im Berliner Raum, wurde die Zitadelle insgesamt restauriert und stellt mittlerweile einen kulturellen Glanzpunkt unserer Stadt dar.

Bevor wir aber an die gedeckte Tafel platznehmen konnten, hat unser Kassenwart, Thorsten Hanf - ein Kenner der Geschichte Spandaus, auf dem Gelände der Zitadelle eine kurze Erklärung zur Lage und Historie des Festungsbauwerks gegeben. Dann aber war das Stillen von Durst und Hunger angesagt. Es wurde stilgerecht der Gepflogenheit des 15./16. Jahrhunderts ein 5-Gänge-Menü serviert.

Bei den Speisen und Getränke war für jeden Gaumen etwas dabei. Uns wurde nicht nur ein super leckeres Menü, sondern auch Gesang und Entertainment geboten. Ein mittelalterlicher Bänkelsänger sorgte für die musikalische Umrahmung. Bei den geführten Gesprächen, in fröhlicher geselliger Runde, gab es für die Planung von Veranstaltungen im Jahr 2019 wertvolle Hinweise, die unseren Mitgliedern im Veranstaltungsplan auch angeboten werden. Wir haben uns im historischen Ambiente wohlgefühlt und möchten uns auch auf diesem Weg beim Team der Zitadellenschänke für die gastfreundliche Bewirtung herzlich bedanken.

 


Text: W. Böhm

Bilder: W. Mohr


 

 



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